eStab
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eStab · Bedienung

Handbuch

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Überblick

eStab ersetzt den Nachrichtenvordruck aus Papier. Sie füllen dasselbe Blatt am Bildschirm aus. eStab merkt sich dabei, wer was wann getan hat.

Die Anwendung ist für eine Führungsstelle mit eigener Fernmeldebetriebsstelle gebaut. Dafür müssen die Funktionen S2, Si, S6, LdF und Fernmelder besetzt sein.

eStab führt neben den Nachrichten zwei Bücher: das Einsatztagebuch und das Technische Betriebsbuch. Dazu kommen der Fernmeldeplan, die Melderaufträge und die Nachweisung.

Was eStab nicht leistet

  • Es ersetzt keine Ausbildung und keine örtliche Stabsordnung.
  • Es erteilt keine formale Freigabe. Die geben Menschen.
  • Die Unterschriftszeilen im PDF sind zum Unterschreiben mit der Hand gedacht. Sie sind keine digitale Signatur.
  • Der Betrieb auf Papier muss weiter beherrscht werden. Fällt die Technik aus, wird auf Papier weitergearbeitet.
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Anmelden

  1. Anmeldeseite öffnen. Über die Anmeldung oder über die Kachel „Nachrichtenvordruck“ auf der Startseite.
  2. Konto eingeben. Name, Kürzel, Funktion und Kennwort. Alle vier Angaben gehören zu Ihrem persönlichen Konto.
  3. Funktion wählen. Arbeitet der Einsatz in der Betriebsart „Streng“, nehmen Sie am Fernmeldeplan Ihre Besetzung an und wählen sie aus. In der Betriebsart „Locker“ entfällt dieser Schritt.
  4. Kopfzeile prüfen. Oben stehen Ihr Name, Ihre wirksame Funktion, die Führungsstelle und der aktive Einsatz. Stimmt etwas davon nicht, arbeiten Sie noch nicht richtig angemeldet.
Wenn Eingaben gesperrt sind

Ohne aktiven Einsatz können Sie nichts eintragen. Dasselbe gilt ohne festgelegten Namen der Führungsstelle. In der Betriebsart „Streng“ gilt es zusätzlich, solange Sie keine Dienstfunktion angenommen und ausgewählt haben. Wenden Sie sich an die Administration, wenn Ihr Konto gesperrt ist oder Ihnen eine Funktion fehlt.

Bestehendes Konto oder neues Konto

Im Regelfall legt die zuständige Stelle Ihr Konto vorher an. Wählen Sie dann „Mit bestehendem Konto anmelden“. Ein unbekanntes Kürzel legt dabei kein Konto an.

„Neues Konto anlegen“ erscheint nur, wenn die Administration die Selbstregistrierung geöffnet hat. Sie verlangt Name, ein noch freies Kürzel, die zugeteilte Funktion und zweimal dasselbe Kennwort. Die Anforderungen an das Kennwort stehen dabei auf dem Bildschirm.

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Bildschirm und Sitzung

Links steht das Menü mit allen Bereichen. Der Bereich, in dem Sie gerade sind, ist hervorgehoben. Alle Bereiche bleiben anklickbar. Ob Sie in einem Bereich arbeiten dürfen, sagt Ihnen der Bereich selbst.

Oben auf jeder Seite steht, als wer Sie angemeldet sind: Name, Kürzel, wirksame Funktion, Führungsstelle und Betriebsart des Einsatzes.

  • Ungespeicherte Eingaben. Verlassen Sie eine Seite mit geänderten Feldern, fragt eStab nach.
  • Inaktiv. Wer 15 Minuten lang nichts tippt und nichts anklickt, wird als inaktiv angezeigt. Das ist noch keine Abmeldung. Ein offener Tab allein genügt nicht.
  • Sitzungsende. Nach 12 Stunden ohne Aktivität endet die Sitzung. Nicht gespeicherte Eingaben sind dann verloren.
  • Abmelden. Nutzen Sie den Knopf „Abmelden“, besonders an einem Gerät, das mehrere Personen benutzen.
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Wer darf was

Jedes Konto hat genau eine feste Funktion. Aus ihr leitet eStab die Rolle ab. Was Sie tun dürfen, hängt an der Funktion, in der Sie gerade arbeiten.

Jeder Einsatz läuft in einer von zwei Betriebsarten. Sie legt fest, woher Ihre wirksame Funktion kommt.

StrengIhre Rechte kommen aus einer Dienstschicht. Sie nehmen Ihre Besetzung persönlich an und wählen aus, in welcher Funktion Sie gerade arbeiten. Das ist die Voreinstellung.
LockerEs gibt keine Dienstschicht. Es gelten Ihre feste Kontofunktion und die Zusatzfunktionen, die die Administration Ihrem Konto gegeben hat.
„Locker“ heißt nicht, dass alle alles dürfen

Auch dort braucht jede Handlung die passende Funktion. Fehlt sie, bleibt der Bereich gesperrt. Zusatzfunktionen vergibt nur die Administration, und zwar für jedes Konto einzeln. Sie erteilen keine Administrationsrechte.

FunktionAufgaben in eStab
S1 bis S6, Fachberatung, VerbindungNachrichten lesen, eigene Ausgänge schreiben, antworten, weiterleiten, Gesprächsnotizen erfassen, gelesen und erledigt setzen, Kategorien pflegen.
S2Lage und Dokumentation. Einziges Ziel der Rotkopie. Meldungsübersicht. Schreibt im Einsatztagebuch.
ETBFührt das Einsatztagebuch. Daraus folgen keine weiteren Rechte.
SiSichtet jeden Ausgang, bewertet jeden Eingang und legt die Empfänger fest. Gibt mit Begründung zurück.
S6Führt den Fernmeldeplan: Wege anlegen, Gegenstellen pflegen, Versionen freigeben.
LdFLeitet den Fernmeldebetrieb. Bestätigt den Eingangsweg, übersetzt Rufnamen, wählt den Ausgangsweg, erteilt Melderaufträge und führt das Technische Betriebsbuch.
FernmelderNimmt Eingänge auf, befördert Ausgänge tatsächlich, bearbeitet Anlagen und führt die Nachweisung.
AdministrationEinsätze, Konten, Schichten, Matrix, Exporte und Systemstatus. Eigener technischer Zugang, kein Funktionskonto.

Trägt ein Konto in „Locker“ mehrere Stabsfunktionen, zeigt die Seitenleiste für jede eine eigene Zeile: „Schreiben als S1“, „Lesen als S1“ und einen eigenen Zähler. Wählen Sie bewusst die Funktion, in der Sie den Vorgang bearbeiten. eStab prüft diese Wahl bei jedem Schritt erneut.

Wenn eine Kraft ausfällt

Eine einzelne Dienstfunktion lässt sich in der laufenden Schicht neu besetzen. Die ganze Schicht muss dafür nicht übergeben werden. Wer abgibt und wer übernimmt, steht mit Grund im Einsatztagebuch. Wirksam wird es, sobald die übernehmende Person annimmt.

Aufwuchs im laufenden Einsatz

Eine Führungsstelle ohne Stab beginnt in „Locker“. Tritt später ein Stab zusammen, lässt sich der Einsatz auf „Streng“ umstellen, ohne ihn zu beenden. Der Wechsel steht im Einsatztagebuch. Der Weg zurück ist gesperrt.

Funktionen ändert nur die Administration. Jede Änderung beendet bestehende Sitzungen des Kontos. Gemeinsam genutzte Zugangsdaten sind nicht zulässig.

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Der Nachrichtenvordruck

Der Vordruck am Bildschirm hat drei Teile: Fm-Zentrale, Nachricht und Sichter. Er sieht aus wie das Blatt auf Papier. Auf einem schmalen Bildschirm bleibt das Blatt in seiner Form und lässt sich seitlich schieben.

Zwanzig Felder haben ein kleines „i“. Ein Klick darauf erklärt das Feld an Ort und Stelle.

  • Pflichtfelder. Betreff und Text, Anschrift, Absender und Zeichen. Welche davon nötig sind, hängt vom Arbeitsschritt ab.
  • Vorrang. Sofort oder Blitz wählen Sie im Vorrangfeld. Kein Kreuz bedeutet: kein besonderer Vorrang.
  • Zeiten. Lassen Sie ein Zeitfeld leer, gilt der jetzige Zeitpunkt. Die Zeit des Sichters entsteht erst, wenn die Sichtung abgeschlossen wird.
  • Zeichen. Ihr Zeichen setzt eStab aus Ihrer Anmeldung ein. Sie können es nicht überschreiben.
  • Stationsleiste. Über dem Vordruck steht der Weg der Nachricht. Sie zeigt die aktuelle Station, die Laufzeit bis zur nächsten und jede Rückgabe als eigene Runde. Bei einem neuen Entwurf stehen dort nur die geplanten Stationen.
  • Vorschläge. Beim Rufnamen der Gegenstelle schlägt eStab frühere Werte desselben Einsatzes vor. Eigene Eingaben bleiben möglich.
  • Antwort und Weiterleitung. „Antwort“ übernimmt die Rufnummer und setzt „AW:“ vor den Betreff. „Weiterleitung“ beginnt ohne Rufnummer und mit „WG:“.
  • Anlagen. Dateien hängen Sie unmittelbar unter dem offenen Vordruck an. Die Anzahl steht schon im Kopf.

Nachrichtenvordruck öffnen.

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Nachricht ausgeben

Eine Nachricht nach draußen geht durch vier Hände. Jede Hand hat genau eine Aufgabe.

  1. Verfasser. Anschrift, Betreff, Inhalt, Abfassungszeit und Verteiler eintragen und absenden. Die Abfassungszeit in Feld 16 ist mit der Uhrzeit beim Öffnen vorbelegt; sie gehört dem Verfasser, der sie prüft und bei Bedarf ändert. In Feld 7 trägt er ein, über welches Mittel die Nachricht seiner Ansicht nach laufen soll. Dieser Wunsch bleibt im Vordruck stehen.
  2. Si. Anschrift, Verfasserzeichen und Funktion prüfen. Dann freigeben oder mit Grund zurückgeben. Der Verfasser bessert nach und reicht erneut bei Si ein.
  3. LdF. Rufnamen der Gegenstelle festlegen. In Feld 1 das Mittel wählen, in Feld 6 den Weg. In „Streng“ kommt der Weg aus dem freigegebenen Fernmeldeplan. Hat eine Führungsstelle kein S6 und damit keinen Plan, benennt der LdF in „Locker“ Mittel und Weg selbst. Der Wunsch aus Feld 7 bleibt daneben stehen. Geht es fachlich nicht, gibt der LdF mit Grund an den Verfasser zurück.
  4. Fernmelder. Nachricht tatsächlich übermitteln, Zeit und Zeichen eintragen. Ist die Gegenstelle über das gewählte Mittel nicht erreichbar, geht die Nachricht mit Grund an den LdF zurück. Feld 20 hält fest, über welches Mittel sie nicht erreichbar war. Der LdF wählt dann ein anderes Mittel.
Ausgang: Verfasser→Si→LdF→Fernmelder→abgeschlossen Eingang: Fernmelder→LdF→Si→Empfänger

Die Stationsleiste baut eStab aus den gespeicherten Ereignissen auf. Für die Laufzeit zählt der Zeitpunkt, an dem der Schritt gespeichert wurde. Eine später berichtigte fachliche Zeit ändert diese Messung nicht. Kommt eine Nachricht ein zweites Mal zu derselben Station, steht das einzeln da.

Der Ablauf ist in beiden Betriebsarten gleich

„Streng“ bindet jeden Schritt an die angenommene Besetzung. „Locker“ verlangt dieselbe Funktion als feste oder zusätzliche Funktion. Keine der beiden überspringt einen Schritt. Auch eine zurückgegebene Nachricht darf nur bearbeiten, wer die passende Funktion hat.

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Nachricht aufnehmen

Eine Nachricht von draußen geht durch drei Hände.

  1. Fernmelder. Tatsächliches Mittel, Aufnahmezeit, Rufname der Gegenstelle, Betreff und Inhalt eintragen. Der Fernmelder darf den Absender nicht schreiben. Er hört einen Rufnamen, keine Dienststelle. Dieselbe Sperre gilt für jedes andere Konto, das diesen Schritt übernimmt.
  2. LdF. Den Rufnamen in den Absender übersetzen. Dazu den Eingangsweg bestätigen, den der Fernmelder erfasst hat. Wer ihn ändert, muss das begründen.
  3. Si. Nachricht bewerten, Empfänger festlegen und den Vorgang abschließen. Ohne mindestens einen Bearbeiter — eine blaue Durchschrift — lässt sich die Sichtung nicht abschließen; die Nachricht erreichte sonst niemanden. Erst mit dem Abschluss bekommen die Empfänger ihre Kopie, und das Technische Betriebsbuch verzeichnet die Aushändigung.

Steht der Eingangsweg im Fernmeldeplan, schlägt eStab die passende Gegenstelle in Feld 15 vor. Der Vorschlag ist eine Hilfe, keine Vorgabe: Der LdF kann ihn übernehmen, ändern oder leer lassen. Wege, die der Plan nicht kennt, erscheinen am Fernmeldeplan in einer eigenen Liste.

Eine automatische Sichtung gibt es nicht. Jeder Eingang wird von einer Person bewertet.

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Anlagen

Anlagen hängen Sie im geöffneten Vordruck an. Wählen Sie unter „Neue Anlage hinzufügen“ eine Datei, schreiben Sie bei Bedarf eine Beschreibung dazu und klicken Sie „Datei hochladen“. Ihr Entwurf bleibt dabei stehen. Die Datei erscheint sofort als Karte am Vordruck.

Anhängen und wieder entfernen können der Fernmelder beim Aufnehmen eines Eingangs sowie Stab und Fachberatung beim Schreiben, Korrigieren und bei Gesprächsnotizen. In den späteren Schritten von LdF, Si und Fernmelder sind die Karten sichtbar, aber nicht mehr veränderbar. Ein Vordruck trägt höchstens 100 Anlagen.

  1. Anlage erkennen. Im Kopf des Vordrucks und in den Trefferlisten steht „1 Anlage“ oder die entsprechende Zahl.
  2. Inhalt ansehen. JPEG, PNG, GIF und BMP zeigen eine Vorschau. PDF und E-Mails im Format .eml lassen sich in der Karte aufklappen. Jede erlaubte Datei können Sie herunterladen.
  3. Zuordnung lösen. „Vom Vordruck entfernen“ löst nur die Verbindung. Die Datei bleibt gespeichert und lässt sich später wieder auswählen.
Erlaubte EndungenJPG, JPEG, TIF, TIFF, GIF, AVI, PNG, BMP, ZIP, PDF, DOC, XLS, ODT, TXT, XIA und EML
GrößeDie Grenze steht am Dateifeld. Voreingestellt sind 20 MiB je Datei. Für EML gelten immer 20 MiB.
PrüfungEndung und tatsächlicher Inhalt müssen zusammenpassen. Eine umbenannte Datei wird abgewiesen.

Bei E-Mails liest eStab nur das Format .eml. Dateien aus Outlook mit der Endung .msg kann eStab nicht lesen. Die Ansicht zeigt Kopfzeilen und Text. Sie führt kein HTML aus und lädt nichts nach. Anlagen innerhalb der E-Mail erscheinen nur mit Name, Typ und Größe.

Eine E-Mail weist niemanden aus

eStab prüft nicht, ob der angezeigte Absender echt ist. Es gibt keine Prüfung von DKIM oder S/MIME. Die Originaldatei können Sie herunterladen. Sie kann gefährliche Inhalte enthalten. Öffnen Sie sie nur in einer geeigneten Umgebung.

Wer eine Nachricht lesen darf, darf auch ihre Anlagen lesen. Eine Datei ohne Nachricht sehen nur die hochladende Person sowie S2, Si und LdF. Vor jeder Vorschau und jedem Download prüft eStab Berechtigung, Dateityp und Prüfsumme erneut.

Geht nach dem Hochladen die Antwort verloren, können Sie den Vordruck ohne erneute Dateiauswahl absenden. eStab stellt die Verbindung wieder her und legt weder eine zweite Datei noch eine zweite Nachricht an. Ein abgebrochener Upload muss dagegen neu gewählt werden.

Sehr große Bilder — über 16 Megapixel oder 24 MiB — zeigen statt der Vorschau einen Platzhalter. Herunterladen und im Browser ansehen bleiben möglich.

Anlagenbereich öffnen (aktiver Einsatz und passende Funktion nötig).

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Suchen und ordnen

Die Meldungsübersicht und die zweite Sichtung haben dieselbe Suche. Sie finden eine Nachricht über die Nummer aus dem Technischen Betriebsbuch oder über Text aus Rufname, Von, An, Rufnummer, Betreff, Inhalt und Verfasserfunktion.

  • Richtung, Vorrang und Bearbeitungsstand stehen am Treffer.
  • Die Zahl der Anlagen steht ebenfalls am Treffer.
  • Zeitraum, Empfänger, Sortierung und 25, 50 oder 100 Treffer je Seite stehen unter „weitere Filter“.
  • Jeder gesetzte Filter erscheint als Marke und lässt sich einzeln wieder entfernen.
  • Fehlt die Nummer aus dem Betriebsbuch, steht dort ausdrücklich „noch kein TBB-Nachweis“.

Kategorien

Es gibt drei Arten. Globale Kategorien pflegen S2 oder Si. Funktionskategorien gelten für Ihre wirksame Funktion. Persönliche Kategorien gelten nur für Ihr Konto.

Ist die globale Liste noch leer, stehen Allgemein und EA1 bis EA6 als Vorschlag bereit. Passen Sie die Beschreibungen an Ihre Einsatzabschnitte an.

„Gelesen“ und „erledigt“ sind Ihre eigenen Arbeitsmarken. Sie haben nichts mit dem Bearbeitungsstand der Nachricht zu tun.

Vordrucke und BOS-Info

Die Liste unter Vordrucke erzeugt den Download aus dem gespeicherten Datensatz mit der heutigen Vorlage. Daneben stehen die Angaben zur früher abgelegten PDF-Datei. So sehen Sie, ob sich das Aussehen seit der Ablage geändert hat.

Die BOS-Info ist eine Nachschlagehilfe: Buchstabieralphabet, Karten, Stab und Rufnamenschema. Entscheidungen werden dort nicht dokumentiert.

Meldungsübersicht öffnen.

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Einsatztagebuch

Das Einsatztagebuch gehört zum aktiven Einsatz. Es schreibt, wer die Funktion ETB oder S2 hat. In „Streng“ muss die Besetzung angenommen und ausgewählt sein.

Einträge werden niemals überschrieben oder gelöscht. Ein Fehler wird mit einer Korrektur richtiggestellt. Die Korrektur nennt den Grund und zeigt auf den ursprünglichen Eintrag.

  • Die fachliche Ereigniszeit und der Zeitpunkt der Erfassung stehen getrennt nebeneinander.
  • Es gibt sechs Arten: ohne Kennzeichnung, A für Aufgabe, B für Befehl, E für Erledigung, K für Kräfteanforderung und W für sehr wichtig.
  • Ein Eintrag kann auf einen anderen Eintrag desselben Einsatzes verweisen. Dafür nennen Sie dessen Nummer.
  • Ein Eintrag kann genau eine noch freie Anlage aufnehmen.

Suchen können Sie über Volltext, Art, Nummer, Anlage und Zuordnung. Verweise lassen sich in beide Richtungen verfolgen. Einsatztagebuch öffnen.

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Technisches Betriebsbuch

Das Technische Betriebsbuch führt der LdF. Er leitet den Fernmeldebetrieb, und das Buch beschreibt diesen Betrieb. In „Streng“ muss seine Besetzung angenommen und ausgewählt sein.

Jeder Eintrag soll auch ohne Anlage in Grundzügen verständlich sein.

Betrieb und PersonalAufnahme, Ende, Bereitschaft, Besetzung, Ablösung und Dienstübergabe.
Kanal und RufgruppeBetriebsart und jeder Wechsel, mit altem und neuem Wert.
Ereignis und StörungVorgänge, Unterbrechungen und wie sie beseitigt wurden.
Quittung und AushändigungEmpfang, Empfänger, Zeitpunkt und ausführende Person.

„Nachricht von“ und „Nachricht an“ können Sie nicht selbst wählen. Diese Zeilen schreibt eStab, sobald eine Beförderung abgeschlossen ist — jede genau einmal.

Auch im TBB wird nichts gelöscht. Ein Fehler bekommt einen Korrektureintrag mit Grund. Technisches Betriebsbuch öffnen.

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Fernmeldeplan

Der Plan hält die eigenen Kommunikationsmittel fest. Er beantwortet die Frage: Womit ist unsere Führungsstelle zu erreichen, und wer hängt an welchem Mittel? Er ist keine Liste fremder Stellen.

Er folgt zwei Vordrucken: Fb Fü 76 ist der Kommunikationsplan als Tabelle, Fb Fü 77 die Kommunikationsskizze als Bild. eStab führt beides aus denselben Daten.

Aufbau

  • Kopf. Wer den Plan aufgestellt hat, für welchen Zeitraum er gilt, ein Verschlusssachenvermerk, die Betriebsleitung und wer freigegeben hat.
  • Wege. Je ein eigenes Kommunikationsmittel mit seiner Erreichbarkeit: unser Funkgerät mit Rufname und Rufgruppe, unser Anschluss mit Rufnummer, unser Postfach.
  • Gegenstellen. Zu jedem Weg eine eigene Tabelle: wer über dieses Mittel erreichbar ist. Dabei steht, ob die Stelle über-, unter- oder nebengeordnet ist.
  • Nebenstellen. Wer innerhalb der eigenen Führungsstelle unter welcher Nummer sitzt. In der Skizze steht diese Tafel in der Mitte.
  • Ersatzweg. Ein Weg kann als Ersatz für einen anderen benannt werden. Er steht dann eingerückt darunter.

Zwei Ansichten

Über dem Plan wählen Sie die Tiefe. Taktisch zeigt je Stelle einen Kasten mit dem, was für die Führungsentscheidung nötig ist. Betrieblich zeigt alle technischen Angaben in einer Tabelle. Beide Ansichten zeigen dieselben Daten.

Bei Funkwegen steht immer die Rufgruppe dabei, bei analogem Funk Band und Kanal. Ohne diese Angabe wären zwei Wege derselben Betriebsstelle nicht zu unterscheiden.

Skizze

eStab zeichnet die Kommunikationsskizze aus dem Plan. In der Mitte steht die eigene Führungsstelle mit ihrem Funkrufnamen und der Nebenstellentafel. Links stehen die übergeordneten Stellen, rechts die untergeordneten. Die Linien tragen das Mittel und die Rufgruppe.

Ändern und freigeben

Ein freigegebener Plan wird nicht mehr verändert. Wollen Sie etwas ändern, klicken Sie „Bearbeitung starten“. eStab legt dann einen Entwurf an und kopiert Kopf, Wege, Gegenstellen und Nebenstellen der aktiven Fassung hinein. Im Entwurf ändern Sie, was nötig ist. Der laufende Betrieb arbeitet währenddessen weiter mit der aktiven Fassung.

Erst „Als Version … aktiv schalten“ ersetzt die bisherige Fassung. Ungespeicherte Eingaben halten die Freigabe an und zeigen den betroffenen Bereich wieder. Ein veralteter Browser-Tab und ein zweiter Entwurf werden abgewiesen. Mit „Entwurf verwerfen“ legen Sie einen nicht mehr benötigten Stand nachvollziehbar zu den Akten.

Alte Fassungen bleiben lesbar. Die Versionshistorie zeigt ersetzte und verworfene Stände vollständig.

Alle wirksamen Funktionen dürfen den gültigen Plan lesen. Der LdF darf einen Ausgang nur auf einen Weg legen, der zum Zeitpunkt der Wahl gültig ist. Was der Fernmelder danach tatsächlich benutzt hat, steht getrennt davon im Vordruck. Fernmeldeplan öffnen.

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Melderaufträge

Die Melderaufträge stehen auf einer eigenen Seite. Ein Melderauftrag ist ein einzelner Botengang. Der Fernmeldeplan ist eine Unterlage, die tagelang gilt. Beides gehört nicht zusammen auf ein Blatt.

Melder oder Kurier

Ein Melder kennt den Inhalt der Nachricht. Er kann Rückfragen der Gegenstelle beantworten. Ein Kurier kennt ihn nicht. Er überbringt einen verschlossenen Umschlag. Wer mit Rückfragen rechnet, schickt einen Melder und weist ihn ein. Der Vordruck unterscheidet die beiden nicht; die Entscheidung treffen Sie.

Ablauf

  1. Der LdF beauftragt. Er wählt eine Ausgangsnachricht, die auf dem Mittel „Melder“ liegt, dazu einen Fernmelder und das Ziel.
  2. Die beauftragte Person übernimmt. Sie meldet sich mit ihrem eigenen Konto an. Der LdF kann das nicht für sie tun.
  3. Sie weist die Übergabe nach. Dabei trägt sie ein, wer die Nachricht tatsächlich entgegengenommen hat.
  4. Sie tritt den Rückweg an. Dabei sagt sie, ob es eine Rücknachricht gibt, und trägt sie gegebenenfalls ein.
  5. Sie meldet die Rückkehr.
  6. Der LdF bestätigt den Abschluss mit einem Vermerk.

Jeder dieser Schritte wird als eigener Eintrag festgehalten und lässt sich nicht mehr ändern. Der LdF kann einen Auftrag mit Grund abbrechen, solange die Person ihn noch nicht übernommen hat.

Inaktive Person zusätzlich informieren

Die Auswahl zeigt, ob ein Fernmelder gerade aktiv, inaktiv, abgemeldet oder dessen Sitzung abgelaufen ist. Ist er nicht aktiv, weist eStab darauf hin, dass Sie ihn zusätzlich informieren müssen. eStab benachrichtigt ihn nicht selbst.

Melderaufträge öffnen.

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Einsatz vorbereiten

Bevor die erste Nachricht geschrieben wird, richtet die Administration den Einsatz ein.

  1. Unter Einsätze verwalten Kennung, Bezeichnung, Beginn, Bedarfsträger, Namen der Führungsstelle, Leitung, Auftrag und Ausgangslage eintragen. Betriebsart wählen und den Einsatz aktivieren. Ohne bewusste Abweichung gilt „Streng“.
  2. Unter Benutzer verwalten Konten für mindestens S2, Si, S6, LdF und Fernmelder anlegen oder passend zuweisen. Zusatzfunktionen nur für „Locker“ und nur, wo sie gebraucht werden.
  3. In „Streng“ unter Schichtverwaltung eine Dienstschicht anlegen, aktivieren und besetzen. Jede Person nimmt ihre Besetzung selbst an.
  4. Eine Kraft mit der Funktion S6 legt den ersten Fernmeldeplan an und gibt ihn frei. Erst danach kann der LdF einen Ausgang auf einen Weg legen.
Der Name der Führungsstelle gehört zum Einsatz

Er steht nicht in einer Einstellung des Servers. eStab verwendet ihn als eigene Anschrift und als Absender. Nach der ersten Eintragung lässt er sich nicht mehr ändern.

Die Betriebsart gehört ebenfalls zum Einsatz

Ändern lässt sie sich nur, solange der Einsatz offen und noch vollständig leer ist. Der Wechsel gilt sofort und wird festgehalten. Auf „Locker“ müssen Sie ihn ausdrücklich bestätigen. Die erste Eintragung friert die Betriebsart dauerhaft ein. Späteres Löschen einzelner Daten hebt das nicht auf.

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Schichten

Es gibt zwei verschiedene Dinge, die beide „Schicht“ heißen. Verwechseln Sie sie nicht.

DienstschichtNur in „Streng“. Sie ist Pflicht. Aus ihr kommen Funktion und Rechte. Jede Person nimmt ihre Besetzung persönlich an.
ZugangsschichtNur in „Locker“. Sie ist freiwillig. Sie ist eine Gruppe von Konten und dient dazu, Zugänge gemeinsam ein- und auszuschalten. Sie verändert keine Funktion und kein Recht.

Die erste Dienstschicht in Betrieb nehmen („Streng“)

Sechs Schritte, und zwei davon kann die Administration nicht selbst ausführen. Die Schichtverwaltung zeigt denselben Ablauf und hebt hervor, welcher Schritt gerade dran ist.

  1. Benutzerkonten anlegen. Eine Dienstfunktion wird an ein Konto vergeben, nicht an einen Namen. Ohne Konto geht es nicht weiter.
  2. Dienstschicht planen. Die Administration legt sie unter einer Bezeichnung an.
  3. Pflichtfunktionen besetzen: S 2, Si, S 6, LdF und Fernmelder. Eine Person darf mehrere davon tragen.
  4. Jede benannte Person nimmt ihre Funktion selbst an. Sie meldet sich mit ihrem eigenen Konto an und bestätigt sie im Bereich „Fernmeldeplan“, Abschnitt „Meine Dienstfunktionen“. Die Administration kann das nicht ersatzweise erklären.
  5. Die Administration aktiviert die Schicht. Damit eröffnet eStab ETB und TBB.
  6. Jede Person wählt danach ihre Arbeitsfunktion — an derselben Stelle. Erst dann sind ihre operativen Bereiche frei.

Aktiviert wird nur die erste Schicht. Jede weitere wird nicht aktiviert, sondern über eine persönlich bestätigte Übergabe übernommen.

Zugangsschicht schalten („Locker“)

  1. Die Administration legt die Gruppe für den aktiven Einsatz an und ordnet Konten zu.
  2. Aktivieren gibt die Zugänge frei. Angemeldet wird dabei niemand.
  3. Deaktivieren beendet die Sitzungen der zugeordneten Konten — außer ein Konto hat über eine andere aktive Gruppe noch Zugang.

Eine Sperre des einzelnen Kontos wirkt unabhängig davon und geht vor.

In „Streng“ eröffnet eStab beide Bücher, sobald die erste Dienstschicht aktiviert wird. In „Locker“ werden sie schon beim Aktivieren des Einsatzes eröffnet. Diese Eröffnungszeilen schreibt eStab selbst; für Einträge von Hand braucht es weiterhin die passende Funktion.

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Einsatz abschließen

Vor dem Abschluss müssen alle Vorgänge geklärt sein: offene Nachrichten, Planentwürfe und laufende Melderaufträge. In „Streng“ muss außerdem die Dienstorganisation beendet sein.

Der Abschluss schreibt die letzten Zeilen in beide Bücher. Er setzt eine Aufbewahrung von mindestens zehn Jahren. Eine gesetzte Aufbewahrungssperre lässt sich nicht dadurch umgehen, dass jemand einen Export löscht.

Deaktivieren ist nicht abschließen

Ein offener Einsatz lässt sich vorübergehend deaktivieren und später wieder aktivieren. Der Abschluss dagegen ist endgültig. Er verlangt das tatsächliche Ende, einen Abschlussvermerk und eine ausdrückliche Bestätigung.

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Ausgeben

eStab gibt den Bestand auf zwei Wegen aus.

PDF-Dossier

Zum Lesen, Übergeben und Ausdrucken eines Einsatzes. Neun Bereiche sind wählbar: Einsatztagebuch, Technisches Betriebsbuch, Nachrichtenvordrucke, Anlagen, Nachrichtenereignisse, Dienstorganisation, Fernmeldepläne, Melderaufträge und Betriebsereignisse. Die beiden Bücher lassen sich auf eine einzelne Dienstschicht eingrenzen. Ein noch offener Einsatz wird als vorläufig gekennzeichnet.

PDF-Dossier erstellen

ZIP-Export

Zur maschinellen Auswertung. Er enthält CSV-Dateien in UTF-8, ein Verzeichnis der Dateien und Prüfsummen. Erzeugte Exporte können Sie ansehen, herunterladen und einzeln löschen. Die Einsatzdaten bleiben dabei bestehen.

Exporte verwalten

Im PDF erscheinen JPEG, PNG, GIF und BMP als Bild und PDF-Anlagen Seite für Seite. Text daraus bleibt durchsuchbar. E-Mails werden mit Kopfzeilen und Text abgedruckt; ihre eigenen Anlagen nur mit Name, Typ und Größe. Geht das nicht verlustfrei, folgt eine Hinweisseite. Jedes Original liegt bytegleich im Dossier, unabhängig von der Vorschau.

Es gelten Grenzen: 50 MiB für alle Originale zusammen, 100 Seiten je PDF-Anlage und 200 abgedruckte Anlagenseiten insgesamt. Eine beschädigte oder zu große Datei bricht den Export ab. Sie wird nicht stillschweigend weggelassen.

Export ist kein Backup

Ein Export ersetzt niemals die vollständige Sicherung von Datenbank, Anlagen, Vordrucken und Exporten.

Die Nachweisung zeigt Aufnahme und tatsächliche Beförderung in der klassischen Form.

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Administration

Die Administration hat einen eigenen technischen Zugang mit HTTP Basic Auth. Das ist kein eStab-Funktionskonto. Er gibt keine fachlichen Rechte. Außerhalb eines abgeschotteten Testrechners darf er nur über TLS erreichbar sein.

Sperren, eine neue Funktion und ein zurückgesetztes Kennwort beenden laufende Sitzungen sofort. Ein neues Kennwort geben Sie zweimal ein. Entsperren meldet niemanden an.

Selbstregistrierung

Sie öffnen sie dauerhaft oder für 15 Minuten bis 24 Stunden. Ein Zeitfenster endet von selbst. Auch ein vorher geöffnetes Formular wird beim Absenden erneut geprüft.

Nur unter Aufsicht öffnen

Solange die Selbstregistrierung offen ist, kann jede Person, die die Anmeldeseite erreicht, ein Konto mit einer der angebotenen Funktionen anlegen. Öffnen Sie sie deshalb nur in einem kontrollierten Netz und unter Aufsicht.

Kennwortrichtlinie

Sie legen eine Mindestlänge zwischen 8 und 128 Zeichen fest. Voreingestellt sind 12. Zusätzlich können Sie einen Großbuchstaben, einen Kleinbuchstaben, eine Ziffer und ein Sonderzeichen verlangen. Ein Leerzeichen darf in einer Passphrase stehen, zählt aber nicht als Sonderzeichen.

Vor dem Speichern zeigt eStab, was sich ändert. Eine Abschwächung wird hervorgehoben. Hat jemand anderes inzwischen gespeichert, fordert eStab zum erneuten Prüfen auf.

Die Richtlinie gilt für neue Kennwörter. Vorhandene Kennwörter und Sitzungen bleiben gültig. Das technische Kennwort der Administration ändert sie nicht.

Administration öffnen.

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Installation und Betrieb

eStab läuft als Compose-Verbund aus Datenbank, Migrationsdienst, Admin-Einrichtung und Webanwendung. Die Kennwörter liegen in Dateien auf dem Server, nicht im Abbild und nicht im Browser.

cp .env.example .env
mkdir -p secrets
chmod 0700 secrets
openssl rand -base64 36 > secrets/db_password.txt
openssl rand -base64 36 > secrets/db_root_password.txt
openssl rand -base64 36 > secrets/admin_password.txt
chmod 0600 secrets/*.txt
podman compose config
podman compose build --pull migrate app
podman compose up -d
curl --fail http://127.0.0.1:8080/health.php
  • Voreingestellt hört eStab nur auf 127.0.0.1:8080. Für den Zugriff aus dem Netz gehört ein Reverse Proxy mit TLS davor.
  • health.php muss HTTP 200 und "status":"ready" liefern.
  • Vor jeder neuen Fassung und vor jeder Wiederherstellung gehört eine geprüfte Vollsicherung. Dafür liegen deploy/registry/backup.sh, verify-backup.sh und restore.sh bereit.
  • podman compose down behält die Daten. down --volumes löscht sie. Nutzen Sie das nur nach geprüfter Sicherung.
  • Verwenden Sie nur eine benannte, unveränderliche Fassung. latest ist kein freigegebener Stand.
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Wenn etwas nicht geht

Die Administration fragt sofort nach Benutzer und Kennwort

Das ist die Abfrage des Browsers für HTTP Basic Auth. Benutzername und Kennwort stehen in der Datei mit dem technischen Admin-Kennwort. Sie sind nicht Ihr Funktionskonto. Manche eingebauten Browser zeigen die Abfrage nicht zuverlässig; nehmen Sie einen normalen Browser.

Die Anmeldung geht nicht

Prüfen Sie Name, Kürzel, Funktion und Kennwort. Alle vier müssen zum Konto passen. Ist das Konto gesperrt oder wurde Ihre Sitzung beendet, hilft nur die Administration. Legen Sie kein zweites Konto mit demselben Kürzel an.

Das neue Kennwort wird abgewiesen

Lesen Sie die angezeigte Richtlinie ganz. Mindestlänge und die verlangten Zeichenarten müssen gleichzeitig erfüllt sein. Beide Eingaben müssen genau übereinstimmen.

Ich kann nichts eintragen

Prüfen Sie der Reihe nach: Sind Sie angemeldet? Ist ein Einsatz aktiv und offen? Steht der Name der Führungsstelle? Ist Ihr Konto entsperrt? In „Streng“ muss Ihre Besetzung angenommen und ausgewählt sein. In „Locker“ braucht Ihr Konto die passende Funktion.

Ein Ausgang kommt nicht beim Fernmelder an

Er muss zuerst durch Si, dann durch den LdF. Der LdF braucht einen gültigen Weg aus dem freigegebenen Fernmeldeplan. Wurde die Nachricht zurückgegeben, steht der Grund im Vordruck; sie muss in der zuständigen Stufe bearbeitet werden.

Eine Datei lässt sich nicht hochladen

Prüfen Sie die Grenze am Dateifeld, die Endung und den tatsächlichen Inhalt. Eine nur umbenannte Datei wird abgewiesen.

Eine E-Mail wird abgewiesen

Speichern Sie die Mail als .eml. Das Format .msg aus Outlook liest eStab nicht. Endung, erkannter Typ, Aufbau und die Grenze von 20 MiB müssen zusammen passen.

Der PDF-Export bricht ab

Eine beschädigte, verschlüsselte oder zu große Anlage bricht den Export bewusst ab. Prüfen Sie das Format, die einzelne Datei und die Summe von 50 MiB.

Bei technischen Fehlern sehen Sie zuerst in den Systemstatus. Danach helfen podman compose ps und podman compose logs --tail=100 db migrate admin-auth-init app. Kopieren Sie keine Kennwörter und keine Einsatzdaten in eine öffentliche Fehlermeldung.

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Begriffe

Streng
Betriebsart eines Einsatzes. Funktion und Rechte kommen aus einer angenommenen und ausgewählten Besetzung der aktiven Dienstschicht.
Locker
Betriebsart eines Einsatzes ohne Dienstschicht. Es gelten die feste Kontofunktion und vergebene Zusatzfunktionen.
Zusatzfunktion
Eine Funktion, die die Administration einem Konto zusätzlich gibt. Sie wirkt nur in Einsätzen der Betriebsart „Locker“.
Zugangsschicht
Eine Gruppe von Konten in „Locker“, mit der sich Zugänge gemeinsam ein- und ausschalten lassen. Sie gibt keine fachlichen Rechte.
Si
Sichter. Prüft Ausgänge formal, bewertet Eingänge und legt die Empfänger fest.
LdF
Leitung der Fernmeldebetriebsstelle. Wählt Wege, führt das Technische Betriebsbuch und erteilt Melderaufträge.
Fernmelder
Nimmt Nachrichten auf und befördert sie tatsächlich.
Gegenstelle
Die andere Seite einer Verbindung. Im Fernmeldeplan hängt sie an einem unserer Kommunikationsmittel.
Nebenstelle
Ein Anschluss innerhalb der eigenen Führungsstelle.
Nachweisung
Der Nachweis über Aufnahme und tatsächliche Beförderung. Die Nummern stammen aus dem Technischen Betriebsbuch.
Taktische Zeit
Je nach Feld eine Uhrzeit oder Datum mit Uhrzeit. Die Form steht am Feld.
Rotkopie
Die Durchschrift, die immer an S2 geht.
Blaue Durchschrift
Die Durchschrift für den benannten Bearbeiter.
Was die Nachweise leisten

eStab verkettet seine Einträge und bildet Prüfsummen. Damit lässt sich zeigen, dass nachträglich nichts verändert wurde. Das ist keine digitale Signatur und ersetzt keine vorgeschriebene Freigabe.

eStab Handbuch · Fassung 2026.09 · Stand 1. September 2026

Es beschreibt die Bedienung der Fassung, die mit dieser Anwendung ausgeliefert wird.

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