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eStab ersetzt den Nachrichtenvordruck aus Papier. Sie füllen
dasselbe Blatt am Bildschirm aus. eStab merkt sich dabei, wer was
wann getan hat.
Die Anwendung ist für eine Führungsstelle mit eigener
Fernmeldebetriebsstelle gebaut. Dafür müssen die Funktionen S2,
Si, S6, LdF und Fernmelder besetzt sein.
eStab führt neben den Nachrichten zwei Bücher: das
Einsatztagebuch und das Technische Betriebsbuch. Dazu kommen der
Fernmeldeplan, die Melderaufträge und die Nachweisung.
Was eStab nicht leistet
- Es ersetzt keine Ausbildung und keine örtliche Stabsordnung.
- Es erteilt keine formale Freigabe. Die geben Menschen.
- Die Unterschriftszeilen im PDF sind zum Unterschreiben mit
der Hand gedacht. Sie sind keine digitale Signatur.
- Der Betrieb auf Papier muss weiter beherrscht werden. Fällt
die Technik aus, wird auf Papier weitergearbeitet.
- Anmeldeseite öffnen. Über die
Anmeldung oder über die
Kachel „Nachrichtenvordruck“ auf der Startseite.
- Konto eingeben. Name, Kürzel, Funktion und
Kennwort. Alle vier Angaben gehören zu Ihrem persönlichen
Konto.
- Funktion wählen. Arbeitet der Einsatz in der
Betriebsart „Streng“, nehmen Sie am
Fernmeldeplan Ihre
Besetzung an und wählen sie aus. In der Betriebsart „Locker“
entfällt dieser Schritt.
- Kopfzeile prüfen. Oben stehen Ihr Name, Ihre
wirksame Funktion, die Führungsstelle und der aktive Einsatz.
Stimmt etwas davon nicht, arbeiten Sie noch nicht richtig
angemeldet.
Wenn Eingaben gesperrt sind
Ohne aktiven Einsatz können Sie nichts eintragen. Dasselbe
gilt ohne festgelegten Namen der Führungsstelle. In der
Betriebsart „Streng“ gilt es zusätzlich, solange Sie keine
Dienstfunktion angenommen und ausgewählt haben. Wenden Sie sich
an die Administration, wenn Ihr Konto gesperrt ist oder Ihnen
eine Funktion fehlt.
Bestehendes Konto oder neues Konto
Im Regelfall legt die zuständige Stelle Ihr Konto vorher an.
Wählen Sie dann „Mit bestehendem Konto anmelden“. Ein unbekanntes
Kürzel legt dabei kein Konto an.
„Neues Konto anlegen“ erscheint nur, wenn die Administration die
Selbstregistrierung geöffnet hat. Sie verlangt Name, ein noch
freies Kürzel, die zugeteilte Funktion und zweimal dasselbe
Kennwort. Die Anforderungen an das Kennwort stehen dabei auf dem
Bildschirm.
Links steht das Menü mit allen Bereichen. Der Bereich, in dem
Sie gerade sind, ist hervorgehoben. Alle Bereiche bleiben
anklickbar. Ob Sie in einem Bereich arbeiten dürfen, sagt Ihnen
der Bereich selbst.
Oben auf jeder Seite steht, als wer Sie angemeldet sind: Name,
Kürzel, wirksame Funktion, Führungsstelle und Betriebsart des
Einsatzes.
- Ungespeicherte Eingaben. Verlassen Sie eine
Seite mit geänderten Feldern, fragt eStab nach.
- Inaktiv. Wer 15 Minuten lang nichts tippt
und nichts anklickt, wird als inaktiv angezeigt. Das ist noch
keine Abmeldung. Ein offener Tab allein genügt nicht.
- Sitzungsende. Nach 12 Stunden ohne Aktivität
endet die Sitzung. Nicht gespeicherte Eingaben sind dann
verloren.
- Abmelden. Nutzen Sie den Knopf „Abmelden“,
besonders an einem Gerät, das mehrere Personen benutzen.
Jedes Konto hat genau eine feste Funktion. Aus ihr leitet eStab
die Rolle ab. Was Sie tun dürfen, hängt an der Funktion, in der
Sie gerade arbeiten.
Jeder Einsatz läuft in einer von zwei Betriebsarten. Sie legt
fest, woher Ihre wirksame Funktion kommt.
StrengIhre Rechte kommen aus einer
Dienstschicht. Sie nehmen Ihre Besetzung persönlich an und
wählen aus, in welcher Funktion Sie gerade arbeiten. Das ist
die Voreinstellung.
LockerEs gibt keine Dienstschicht.
Es gelten Ihre feste Kontofunktion und die Zusatzfunktionen,
die die Administration Ihrem Konto gegeben hat.
„Locker“ heißt nicht, dass alle alles dürfen
Auch dort braucht jede Handlung die passende Funktion. Fehlt
sie, bleibt der Bereich gesperrt. Zusatzfunktionen vergibt nur
die Administration, und zwar für jedes Konto einzeln. Sie
erteilen keine Administrationsrechte.
| Funktion | Aufgaben in eStab |
| S1 bis S6, Fachberatung, Verbindung | Nachrichten lesen, eigene Ausgänge schreiben, antworten, weiterleiten, Gesprächsnotizen erfassen, gelesen und erledigt setzen, Kategorien pflegen. |
| S2 | Lage und Dokumentation. Einziges Ziel der Rotkopie. Meldungsübersicht. Schreibt im Einsatztagebuch. |
| ETB | Führt das Einsatztagebuch. Daraus folgen keine weiteren Rechte. |
| Si | Sichtet jeden Ausgang, bewertet jeden Eingang und legt die Empfänger fest. Gibt mit Begründung zurück. |
| S6 | Führt den Fernmeldeplan: Wege anlegen, Gegenstellen pflegen, Versionen freigeben. |
| LdF | Leitet den Fernmeldebetrieb. Bestätigt den Eingangsweg, übersetzt Rufnamen, wählt den Ausgangsweg, erteilt Melderaufträge und führt das Technische Betriebsbuch. |
| Fernmelder | Nimmt Eingänge auf, befördert Ausgänge tatsächlich, bearbeitet Anlagen und führt die Nachweisung. |
| Administration | Einsätze, Konten, Schichten, Matrix, Exporte und Systemstatus. Eigener technischer Zugang, kein Funktionskonto. |
Trägt ein Konto in „Locker“ mehrere Stabsfunktionen, zeigt die
Seitenleiste für jede eine eigene Zeile: „Schreiben als S1“,
„Lesen als S1“ und einen eigenen Zähler. Wählen Sie bewusst die
Funktion, in der Sie den Vorgang bearbeiten. eStab prüft diese
Wahl bei jedem Schritt erneut.
Wenn eine Kraft ausfällt
Eine einzelne Dienstfunktion lässt sich in der laufenden
Schicht neu besetzen. Die ganze Schicht muss dafür nicht
übergeben werden. Wer abgibt und wer übernimmt, steht mit Grund
im Einsatztagebuch. Wirksam wird es, sobald die übernehmende
Person annimmt.
Aufwuchs im laufenden Einsatz
Eine Führungsstelle ohne Stab beginnt in „Locker“. Tritt
später ein Stab zusammen, lässt sich der Einsatz auf „Streng“
umstellen, ohne ihn zu beenden. Der Wechsel steht im
Einsatztagebuch. Der Weg zurück ist gesperrt.
Funktionen ändert nur die Administration. Jede Änderung beendet
bestehende Sitzungen des Kontos. Gemeinsam genutzte Zugangsdaten
sind nicht zulässig.
Der Vordruck am Bildschirm hat drei Teile: Fm-Zentrale,
Nachricht und Sichter. Er sieht aus wie das Blatt auf Papier. Auf
einem schmalen Bildschirm bleibt das Blatt in seiner Form und
lässt sich seitlich schieben.
Zwanzig Felder haben ein kleines „i“. Ein Klick darauf erklärt
das Feld an Ort und Stelle.
- Pflichtfelder. Betreff und Text, Anschrift,
Absender und Zeichen. Welche davon nötig sind, hängt vom
Arbeitsschritt ab.
- Vorrang. Sofort oder Blitz wählen Sie im
Vorrangfeld. Kein Kreuz bedeutet: kein besonderer Vorrang.
- Zeiten. Lassen Sie ein Zeitfeld leer, gilt
der jetzige Zeitpunkt. Die Zeit des Sichters entsteht erst,
wenn die Sichtung abgeschlossen wird.
- Zeichen. Ihr Zeichen setzt eStab aus Ihrer
Anmeldung ein. Sie können es nicht überschreiben.
- Stationsleiste. Über dem Vordruck steht der
Weg der Nachricht. Sie zeigt die aktuelle Station, die
Laufzeit bis zur nächsten und jede Rückgabe als eigene Runde.
Bei einem neuen Entwurf stehen dort nur die geplanten
Stationen.
- Vorschläge. Beim Rufnamen der Gegenstelle
schlägt eStab frühere Werte desselben Einsatzes vor. Eigene
Eingaben bleiben möglich.
- Antwort und Weiterleitung. „Antwort“
übernimmt die Rufnummer und setzt „AW:“ vor den Betreff.
„Weiterleitung“ beginnt ohne Rufnummer und mit „WG:“.
- Anlagen. Dateien hängen Sie unmittelbar
unter dem offenen Vordruck an. Die Anzahl steht schon im
Kopf.
Nachrichtenvordruck öffnen.
Eine Nachricht nach draußen geht durch vier Hände. Jede Hand hat
genau eine Aufgabe.
- Verfasser. Anschrift, Betreff, Inhalt,
Abfassungszeit und Verteiler eintragen und absenden.
Die Abfassungszeit in Feld 16 ist mit der Uhrzeit beim Öffnen
vorbelegt; sie gehört dem Verfasser, der sie prüft und bei
Bedarf ändert. In Feld 7 trägt er ein, über welches
Mittel die Nachricht seiner Ansicht nach laufen soll. Dieser
Wunsch bleibt im Vordruck stehen.
- Si. Anschrift, Verfasserzeichen und Funktion
prüfen. Dann freigeben oder mit Grund zurückgeben. Der
Verfasser bessert nach und reicht erneut bei Si ein.
- LdF. Rufnamen der Gegenstelle festlegen. In
Feld 1 das Mittel wählen, in Feld 6 den Weg. In „Streng“ kommt
der Weg aus dem freigegebenen Fernmeldeplan. Hat eine
Führungsstelle kein S6 und damit keinen Plan, benennt der LdF
in „Locker“ Mittel und Weg selbst. Der Wunsch aus Feld 7 bleibt
daneben stehen. Geht es fachlich nicht, gibt der LdF mit Grund
an den Verfasser zurück.
- Fernmelder. Nachricht tatsächlich
übermitteln, Zeit und Zeichen eintragen. Ist die Gegenstelle
über das gewählte Mittel nicht erreichbar, geht die Nachricht
mit Grund an den LdF zurück. Feld 20 hält fest, über welches
Mittel sie nicht erreichbar war. Der LdF wählt dann ein anderes
Mittel.
Ausgang: Verfasser→Si→LdF→Fernmelder→abgeschlossen
Eingang: Fernmelder→LdF→Si→Empfänger
Die Stationsleiste baut eStab aus den gespeicherten Ereignissen
auf. Für die Laufzeit zählt der Zeitpunkt, an dem der Schritt
gespeichert wurde. Eine später berichtigte fachliche Zeit ändert
diese Messung nicht. Kommt eine Nachricht ein zweites Mal zu
derselben Station, steht das einzeln da.
Der Ablauf ist in beiden Betriebsarten gleich
„Streng“ bindet jeden Schritt an die angenommene Besetzung.
„Locker“ verlangt dieselbe Funktion als feste oder
zusätzliche Funktion. Keine der beiden überspringt einen
Schritt. Auch eine zurückgegebene Nachricht darf nur bearbeiten,
wer die passende Funktion hat.
Eine Nachricht von draußen geht durch drei Hände.
- Fernmelder. Tatsächliches Mittel,
Aufnahmezeit, Rufname der Gegenstelle, Betreff und Inhalt
eintragen. Der Fernmelder darf den Absender nicht
schreiben. Er hört einen Rufnamen, keine Dienststelle.
Dieselbe Sperre gilt für jedes andere Konto, das diesen Schritt
übernimmt.
- LdF. Den Rufnamen in den Absender
übersetzen. Dazu den Eingangsweg bestätigen, den der Fernmelder
erfasst hat. Wer ihn ändert, muss das begründen.
- Si. Nachricht bewerten, Empfänger festlegen
und den Vorgang abschließen. Ohne mindestens einen Bearbeiter —
eine blaue Durchschrift — lässt sich die Sichtung nicht
abschließen; die Nachricht erreichte sonst niemanden. Erst mit
dem Abschluss bekommen die Empfänger ihre Kopie, und das
Technische Betriebsbuch verzeichnet die Aushändigung.
Steht der Eingangsweg im Fernmeldeplan, schlägt eStab die
passende Gegenstelle in Feld 15 vor. Der Vorschlag ist eine
Hilfe, keine Vorgabe: Der LdF kann ihn übernehmen, ändern oder
leer lassen. Wege, die der Plan nicht kennt, erscheinen am
Fernmeldeplan in einer eigenen Liste.
Eine automatische Sichtung gibt es nicht. Jeder Eingang wird von
einer Person bewertet.
Anlagen hängen Sie im geöffneten Vordruck an. Wählen Sie unter
„Neue Anlage hinzufügen“ eine Datei, schreiben Sie bei Bedarf
eine Beschreibung dazu und klicken Sie „Datei hochladen“. Ihr
Entwurf bleibt dabei stehen. Die Datei erscheint sofort als Karte
am Vordruck.
Anhängen und wieder entfernen können der Fernmelder beim
Aufnehmen eines Eingangs sowie Stab und Fachberatung beim
Schreiben, Korrigieren und bei Gesprächsnotizen. In den späteren
Schritten von LdF, Si und Fernmelder sind die Karten sichtbar,
aber nicht mehr veränderbar. Ein Vordruck trägt höchstens 100
Anlagen.
- Anlage erkennen. Im Kopf des Vordrucks und
in den Trefferlisten steht „1 Anlage“ oder die entsprechende
Zahl.
- Inhalt ansehen. JPEG, PNG, GIF und BMP
zeigen eine Vorschau. PDF und E-Mails im Format
.eml lassen sich in der Karte aufklappen. Jede
erlaubte Datei können Sie herunterladen.
- Zuordnung lösen. „Vom Vordruck entfernen“
löst nur die Verbindung. Die Datei bleibt gespeichert und lässt
sich später wieder auswählen.
Erlaubte EndungenJPG, JPEG, TIF, TIFF, GIF, AVI, PNG, BMP, ZIP, PDF, DOC, XLS, ODT, TXT, XIA und EML
GrößeDie Grenze steht am Dateifeld. Voreingestellt sind 20 MiB je Datei. Für EML gelten immer 20 MiB.
PrüfungEndung und tatsächlicher Inhalt müssen zusammenpassen. Eine umbenannte Datei wird abgewiesen.
Bei E-Mails liest eStab nur das Format .eml. Dateien
aus Outlook mit der Endung .msg kann eStab nicht
lesen. Die Ansicht zeigt Kopfzeilen und Text. Sie führt kein
HTML aus und lädt nichts nach. Anlagen innerhalb der E-Mail
erscheinen nur mit Name, Typ und Größe.
Eine E-Mail weist niemanden aus
eStab prüft nicht, ob der angezeigte Absender echt ist. Es
gibt keine Prüfung von DKIM oder S/MIME. Die Originaldatei
können Sie herunterladen. Sie kann gefährliche Inhalte
enthalten. Öffnen Sie sie nur in einer geeigneten Umgebung.
Wer eine Nachricht lesen darf, darf auch ihre Anlagen lesen.
Eine Datei ohne Nachricht sehen nur die hochladende Person sowie
S2, Si und LdF. Vor jeder Vorschau und jedem Download prüft eStab
Berechtigung, Dateityp und Prüfsumme erneut.
Geht nach dem Hochladen die Antwort verloren, können Sie den
Vordruck ohne erneute Dateiauswahl absenden. eStab stellt die
Verbindung wieder her und legt weder eine zweite Datei noch eine
zweite Nachricht an. Ein abgebrochener Upload muss dagegen neu
gewählt werden.
Sehr große Bilder — über 16 Megapixel oder 24 MiB — zeigen statt
der Vorschau einen Platzhalter. Herunterladen und im Browser
ansehen bleiben möglich.
Anlagenbereich öffnen
(aktiver Einsatz und passende Funktion nötig).
Die Meldungsübersicht und die zweite Sichtung haben dieselbe
Suche. Sie finden eine Nachricht über die Nummer aus dem
Technischen Betriebsbuch oder über Text aus Rufname, Von, An,
Rufnummer, Betreff, Inhalt und Verfasserfunktion.
- Richtung, Vorrang und Bearbeitungsstand stehen am Treffer.
- Die Zahl der Anlagen steht ebenfalls am Treffer.
- Zeitraum, Empfänger, Sortierung und 25, 50 oder 100 Treffer
je Seite stehen unter „weitere Filter“.
- Jeder gesetzte Filter erscheint als Marke und lässt sich
einzeln wieder entfernen.
- Fehlt die Nummer aus dem Betriebsbuch, steht dort
ausdrücklich „noch kein TBB-Nachweis“.
Kategorien
Es gibt drei Arten. Globale Kategorien pflegen S2 oder Si.
Funktionskategorien gelten für Ihre wirksame Funktion.
Persönliche Kategorien gelten nur für Ihr Konto.
Ist die globale Liste noch leer, stehen Allgemein und
EA1 bis EA6 als Vorschlag bereit. Passen Sie
die Beschreibungen an Ihre Einsatzabschnitte an.
„Gelesen“ und „erledigt“ sind Ihre eigenen Arbeitsmarken. Sie
haben nichts mit dem Bearbeitungsstand der Nachricht zu tun.
Vordrucke und BOS-Info
Die Liste unter Vordrucke
erzeugt den Download aus dem gespeicherten Datensatz mit der
heutigen Vorlage. Daneben stehen die Angaben zur früher
abgelegten PDF-Datei. So sehen Sie, ob sich das Aussehen seit der
Ablage geändert hat.
Die BOS-Info ist eine
Nachschlagehilfe: Buchstabieralphabet, Karten, Stab und
Rufnamenschema. Entscheidungen werden dort nicht dokumentiert.
Meldungsübersicht öffnen.
Das Einsatztagebuch gehört zum aktiven Einsatz. Es schreibt, wer
die Funktion ETB oder S2 hat. In „Streng“ muss die Besetzung
angenommen und ausgewählt sein.
Einträge werden niemals überschrieben oder gelöscht.
Ein Fehler wird mit einer Korrektur richtiggestellt. Die
Korrektur nennt den Grund und zeigt auf den ursprünglichen
Eintrag.
- Die fachliche Ereigniszeit und der Zeitpunkt der Erfassung
stehen getrennt nebeneinander.
- Es gibt sechs Arten: ohne Kennzeichnung, A für Aufgabe, B für
Befehl, E für Erledigung, K für Kräfteanforderung und W für
sehr wichtig.
- Ein Eintrag kann auf einen anderen Eintrag desselben Einsatzes
verweisen. Dafür nennen Sie dessen Nummer.
- Ein Eintrag kann genau eine noch freie Anlage aufnehmen.
Suchen können Sie über Volltext, Art, Nummer, Anlage und
Zuordnung. Verweise lassen sich in beide Richtungen verfolgen.
Einsatztagebuch öffnen.
11Technisches Betriebsbuch
Das Technische Betriebsbuch führt der LdF. Er
leitet den Fernmeldebetrieb, und das Buch beschreibt diesen
Betrieb. In „Streng“ muss seine Besetzung angenommen und
ausgewählt sein.
Jeder Eintrag soll auch ohne Anlage in Grundzügen verständlich
sein.
Betrieb und PersonalAufnahme, Ende, Bereitschaft, Besetzung, Ablösung und Dienstübergabe.
Kanal und RufgruppeBetriebsart und jeder Wechsel, mit altem und neuem Wert.
Ereignis und StörungVorgänge, Unterbrechungen und wie sie beseitigt wurden.
Quittung und AushändigungEmpfang, Empfänger, Zeitpunkt und ausführende Person.
„Nachricht von“ und „Nachricht an“ können Sie nicht selbst
wählen. Diese Zeilen schreibt eStab, sobald eine Beförderung
abgeschlossen ist — jede genau einmal.
Auch im TBB wird nichts gelöscht. Ein Fehler bekommt einen
Korrektureintrag mit Grund.
Technisches Betriebsbuch öffnen.
Der Plan hält die eigenen Kommunikationsmittel fest.
Er beantwortet die Frage: Womit ist unsere Führungsstelle zu
erreichen, und wer hängt an welchem Mittel? Er ist keine Liste
fremder Stellen.
Er folgt zwei Vordrucken: Fb Fü 76 ist der Kommunikationsplan
als Tabelle, Fb Fü 77 die Kommunikationsskizze als Bild. eStab
führt beides aus denselben Daten.
Aufbau
- Kopf. Wer den Plan aufgestellt hat, für
welchen Zeitraum er gilt, ein Verschlusssachenvermerk, die
Betriebsleitung und wer freigegeben hat.
- Wege. Je ein eigenes Kommunikationsmittel
mit seiner Erreichbarkeit: unser Funkgerät mit Rufname und
Rufgruppe, unser Anschluss mit Rufnummer, unser Postfach.
- Gegenstellen. Zu jedem Weg eine eigene
Tabelle: wer über dieses Mittel erreichbar ist. Dabei steht,
ob die Stelle über-, unter- oder nebengeordnet ist.
- Nebenstellen. Wer innerhalb der eigenen
Führungsstelle unter welcher Nummer sitzt. In der Skizze steht
diese Tafel in der Mitte.
- Ersatzweg. Ein Weg kann als Ersatz für einen
anderen benannt werden. Er steht dann eingerückt darunter.
Zwei Ansichten
Über dem Plan wählen Sie die Tiefe. Taktisch zeigt je
Stelle einen Kasten mit dem, was für die Führungsentscheidung
nötig ist. Betrieblich zeigt alle technischen Angaben in
einer Tabelle. Beide Ansichten zeigen dieselben Daten.
Bei Funkwegen steht immer die Rufgruppe dabei, bei analogem Funk
Band und Kanal. Ohne diese Angabe wären zwei Wege derselben
Betriebsstelle nicht zu unterscheiden.
Skizze
eStab zeichnet die Kommunikationsskizze aus dem Plan. In der
Mitte steht die eigene Führungsstelle mit ihrem Funkrufnamen und
der Nebenstellentafel. Links stehen die übergeordneten Stellen,
rechts die untergeordneten. Die Linien tragen das Mittel und die
Rufgruppe.
Ändern und freigeben
Ein freigegebener Plan wird nicht mehr verändert. Wollen Sie
etwas ändern, klicken Sie „Bearbeitung starten“. eStab legt dann
einen Entwurf an und kopiert Kopf, Wege, Gegenstellen und
Nebenstellen der aktiven Fassung hinein. Im Entwurf ändern Sie,
was nötig ist. Der laufende Betrieb arbeitet währenddessen weiter
mit der aktiven Fassung.
Erst „Als Version … aktiv schalten“ ersetzt die bisherige
Fassung. Ungespeicherte Eingaben halten die Freigabe an und
zeigen den betroffenen Bereich wieder. Ein veralteter Browser-Tab
und ein zweiter Entwurf werden abgewiesen. Mit „Entwurf
verwerfen“ legen Sie einen nicht mehr benötigten Stand
nachvollziehbar zu den Akten.
Alte Fassungen bleiben lesbar. Die Versionshistorie zeigt
ersetzte und verworfene Stände vollständig.
Alle wirksamen Funktionen dürfen den gültigen Plan lesen. Der
LdF darf einen Ausgang nur auf einen Weg legen, der zum Zeitpunkt
der Wahl gültig ist. Was der Fernmelder danach tatsächlich
benutzt hat, steht getrennt davon im Vordruck.
Fernmeldeplan öffnen.
Die Melderaufträge stehen auf einer eigenen Seite.
Ein Melderauftrag ist ein einzelner Botengang. Der Fernmeldeplan
ist eine Unterlage, die tagelang gilt. Beides gehört nicht
zusammen auf ein Blatt.
Melder oder Kurier
Ein Melder kennt den Inhalt der Nachricht. Er kann
Rückfragen der Gegenstelle beantworten. Ein Kurier kennt
ihn nicht. Er überbringt einen verschlossenen Umschlag. Wer mit
Rückfragen rechnet, schickt einen Melder und weist ihn ein. Der
Vordruck unterscheidet die beiden nicht; die Entscheidung treffen
Sie.
Ablauf
- Der LdF beauftragt. Er wählt eine
Ausgangsnachricht, die auf dem Mittel „Melder“ liegt, dazu
einen Fernmelder und das Ziel.
- Die beauftragte Person übernimmt. Sie meldet
sich mit ihrem eigenen Konto an. Der LdF kann das nicht für sie
tun.
- Sie weist die Übergabe nach. Dabei trägt sie
ein, wer die Nachricht tatsächlich entgegengenommen hat.
- Sie tritt den Rückweg an. Dabei sagt sie, ob
es eine Rücknachricht gibt, und trägt sie gegebenenfalls ein.
- Sie meldet die Rückkehr.
- Der LdF bestätigt den Abschluss mit einem
Vermerk.
Jeder dieser Schritte wird als eigener Eintrag festgehalten und
lässt sich nicht mehr ändern. Der LdF kann einen Auftrag mit Grund
abbrechen, solange die Person ihn noch nicht übernommen hat.
Inaktive Person zusätzlich informieren
Die Auswahl zeigt, ob ein Fernmelder gerade aktiv, inaktiv,
abgemeldet oder dessen Sitzung abgelaufen ist. Ist er nicht
aktiv, weist eStab darauf hin, dass Sie ihn zusätzlich
informieren müssen. eStab benachrichtigt ihn nicht selbst.
Melderaufträge öffnen.
Bevor die erste Nachricht geschrieben wird, richtet die
Administration den Einsatz ein.
- Unter Einsätze verwalten
Kennung, Bezeichnung, Beginn, Bedarfsträger, Namen der
Führungsstelle, Leitung, Auftrag und Ausgangslage eintragen.
Betriebsart wählen und den Einsatz aktivieren. Ohne bewusste
Abweichung gilt „Streng“.
- Unter Benutzer verwalten
Konten für mindestens S2, Si, S6, LdF und Fernmelder anlegen
oder passend zuweisen. Zusatzfunktionen nur für „Locker“ und
nur, wo sie gebraucht werden.
- In „Streng“ unter
Schichtverwaltung
eine Dienstschicht anlegen, aktivieren und besetzen. Jede
Person nimmt ihre Besetzung selbst an.
- Eine Kraft mit der Funktion S6 legt den ersten Fernmeldeplan
an und gibt ihn frei. Erst danach kann der LdF einen Ausgang
auf einen Weg legen.
Der Name der Führungsstelle gehört zum Einsatz
Er steht nicht in einer Einstellung des Servers. eStab
verwendet ihn als eigene Anschrift und als Absender. Nach der
ersten Eintragung lässt er sich nicht mehr ändern.
Die Betriebsart gehört ebenfalls zum Einsatz
Ändern lässt sie sich nur, solange der Einsatz offen und noch
vollständig leer ist. Der Wechsel gilt sofort und wird
festgehalten. Auf „Locker“ müssen Sie ihn ausdrücklich
bestätigen. Die erste Eintragung friert die Betriebsart
dauerhaft ein. Späteres Löschen einzelner Daten hebt das nicht
auf.
Es gibt zwei verschiedene Dinge, die beide „Schicht“ heißen.
Verwechseln Sie sie nicht.
DienstschichtNur in „Streng“. Sie ist
Pflicht. Aus ihr kommen Funktion und Rechte. Jede Person nimmt
ihre Besetzung persönlich an.
ZugangsschichtNur in „Locker“. Sie ist
freiwillig. Sie ist eine Gruppe von Konten und dient dazu,
Zugänge gemeinsam ein- und auszuschalten. Sie verändert keine
Funktion und kein Recht.
Die erste Dienstschicht in Betrieb nehmen („Streng“)
Sechs Schritte, und zwei davon kann die Administration nicht
selbst ausführen. Die Schichtverwaltung zeigt denselben Ablauf und
hebt hervor, welcher Schritt gerade dran ist.
- Benutzerkonten anlegen. Eine Dienstfunktion wird an ein Konto
vergeben, nicht an einen Namen. Ohne Konto geht es nicht
weiter.
- Dienstschicht planen. Die Administration legt sie unter einer
Bezeichnung an.
- Pflichtfunktionen besetzen: S 2, Si, S 6, LdF und Fernmelder.
Eine Person darf mehrere davon tragen.
- Jede benannte Person nimmt ihre Funktion selbst
an. Sie meldet sich mit ihrem eigenen Konto an und
bestätigt sie im Bereich „Fernmeldeplan“, Abschnitt „Meine
Dienstfunktionen“. Die Administration kann das nicht ersatzweise
erklären.
- Die Administration aktiviert die Schicht. Damit eröffnet eStab
ETB und TBB.
- Jede Person wählt danach ihre Arbeitsfunktion
— an derselben Stelle. Erst dann sind ihre operativen Bereiche
frei.
Aktiviert wird nur die erste Schicht. Jede weitere wird nicht
aktiviert, sondern über eine persönlich bestätigte Übergabe
übernommen.
Zugangsschicht schalten („Locker“)
- Die Administration legt die Gruppe für den aktiven Einsatz an
und ordnet Konten zu.
- Aktivieren gibt die Zugänge frei. Angemeldet wird dabei
niemand.
- Deaktivieren beendet die Sitzungen der zugeordneten Konten —
außer ein Konto hat über eine andere aktive Gruppe noch
Zugang.
Eine Sperre des einzelnen Kontos wirkt unabhängig davon und geht
vor.
In „Streng“ eröffnet eStab beide Bücher, sobald die erste
Dienstschicht aktiviert wird. In „Locker“ werden sie schon beim
Aktivieren des Einsatzes eröffnet. Diese Eröffnungszeilen
schreibt eStab selbst; für Einträge von Hand braucht es weiterhin
die passende Funktion.
Vor dem Abschluss müssen alle Vorgänge geklärt sein: offene
Nachrichten, Planentwürfe und laufende Melderaufträge. In
„Streng“ muss außerdem die Dienstorganisation beendet sein.
Der Abschluss schreibt die letzten Zeilen in beide Bücher. Er
setzt eine Aufbewahrung von mindestens zehn Jahren. Eine gesetzte
Aufbewahrungssperre lässt sich nicht dadurch umgehen, dass jemand
einen Export löscht.
Deaktivieren ist nicht abschließen
Ein offener Einsatz lässt sich vorübergehend deaktivieren und
später wieder aktivieren. Der Abschluss dagegen ist endgültig.
Er verlangt das tatsächliche Ende, einen Abschlussvermerk und
eine ausdrückliche Bestätigung.
eStab gibt den Bestand auf zwei Wegen aus.
PDF-Dossier
Zum Lesen, Übergeben und Ausdrucken eines Einsatzes. Neun
Bereiche sind wählbar: Einsatztagebuch, Technisches
Betriebsbuch, Nachrichtenvordrucke, Anlagen,
Nachrichtenereignisse, Dienstorganisation, Fernmeldepläne,
Melderaufträge und Betriebsereignisse. Die beiden Bücher
lassen sich auf eine einzelne Dienstschicht eingrenzen. Ein
noch offener Einsatz wird als vorläufig gekennzeichnet.
PDF-Dossier erstellen
ZIP-Export
Zur maschinellen Auswertung. Er enthält CSV-Dateien in
UTF-8, ein Verzeichnis der Dateien und Prüfsummen. Erzeugte
Exporte können Sie ansehen, herunterladen und einzeln
löschen. Die Einsatzdaten bleiben dabei bestehen.
Exporte verwalten
Im PDF erscheinen JPEG, PNG, GIF und BMP als Bild und
PDF-Anlagen Seite für Seite. Text daraus bleibt durchsuchbar.
E-Mails werden mit Kopfzeilen und Text abgedruckt; ihre eigenen
Anlagen nur mit Name, Typ und Größe. Geht das nicht verlustfrei,
folgt eine Hinweisseite. Jedes Original liegt bytegleich im
Dossier, unabhängig von der Vorschau.
Es gelten Grenzen: 50 MiB für alle Originale zusammen, 100
Seiten je PDF-Anlage und 200 abgedruckte Anlagenseiten insgesamt.
Eine beschädigte oder zu große Datei bricht den Export ab. Sie
wird nicht stillschweigend weggelassen.
Export ist kein Backup
Ein Export ersetzt niemals die vollständige Sicherung von
Datenbank, Anlagen, Vordrucken und Exporten.
Die Nachweisung zeigt
Aufnahme und tatsächliche Beförderung in der klassischen Form.
Die Administration hat einen eigenen technischen Zugang mit
HTTP Basic Auth. Das ist kein eStab-Funktionskonto. Er gibt keine
fachlichen Rechte. Außerhalb eines abgeschotteten Testrechners
darf er nur über TLS erreichbar sein.
EinsätzeAnlegen, Betriebsart festlegen, aktivieren, deaktivieren, abschließen
BenutzerAnlegen, Funktionen zuweisen, sperren, entsperren und Kennwort zurücksetzen
SelbstregistrierungSchließen, dauerhaft öffnen oder für 15 Minuten bis 24 Stunden freigeben
KennwortrichtlinieMindestlänge und Zeichenanforderungen für neue Kennwörter
SchichtverwaltungDienstschichten in „Streng“, Zugangsgruppen in „Locker“
EmpfängermatrixGenau 5 × 4 Felder; S2 bleibt Ziel der Rotkopie
NachrichtenzählerNach dokumentiertem Betrieb auf Papier weitersetzen
VordruckmarkierungAbgeschlossene Vordrucke neu erzeugen lassen
SystemstatusLaufzeit, Datenbank, Speicher und Einstellungen prüfen
Sperren, eine neue Funktion und ein zurückgesetztes Kennwort
beenden laufende Sitzungen sofort. Ein neues Kennwort geben Sie
zweimal ein. Entsperren meldet niemanden an.
Selbstregistrierung
Sie öffnen sie dauerhaft oder für 15 Minuten bis 24 Stunden. Ein
Zeitfenster endet von selbst. Auch ein vorher geöffnetes Formular
wird beim Absenden erneut geprüft.
Nur unter Aufsicht öffnen
Solange die Selbstregistrierung offen ist, kann jede Person,
die die Anmeldeseite erreicht, ein Konto mit einer der
angebotenen Funktionen anlegen. Öffnen Sie sie deshalb nur in
einem kontrollierten Netz und unter Aufsicht.
Kennwortrichtlinie
Sie legen eine Mindestlänge zwischen 8 und 128 Zeichen fest.
Voreingestellt sind 12. Zusätzlich können Sie einen
Großbuchstaben, einen Kleinbuchstaben, eine Ziffer und ein
Sonderzeichen verlangen. Ein Leerzeichen darf in einer
Passphrase stehen, zählt aber nicht als Sonderzeichen.
Vor dem Speichern zeigt eStab, was sich ändert. Eine
Abschwächung wird hervorgehoben. Hat jemand anderes inzwischen
gespeichert, fordert eStab zum erneuten Prüfen auf.
Die Richtlinie gilt für neue Kennwörter. Vorhandene Kennwörter
und Sitzungen bleiben gültig. Das technische Kennwort der
Administration ändert sie nicht.
Administration öffnen.
19Installation und Betrieb
eStab läuft als Compose-Verbund aus Datenbank,
Migrationsdienst, Admin-Einrichtung und Webanwendung. Die
Kennwörter liegen in Dateien auf dem Server, nicht im Abbild und
nicht im Browser.
cp .env.example .env
mkdir -p secrets
chmod 0700 secrets
openssl rand -base64 36 > secrets/db_password.txt
openssl rand -base64 36 > secrets/db_root_password.txt
openssl rand -base64 36 > secrets/admin_password.txt
chmod 0600 secrets/*.txt
podman compose config
podman compose build --pull migrate app
podman compose up -d
curl --fail http://127.0.0.1:8080/health.php
- Voreingestellt hört eStab nur auf
127.0.0.1:8080. Für den Zugriff aus dem Netz
gehört ein Reverse Proxy mit TLS davor.
- health.php muss HTTP 200
und
"status":"ready" liefern.
- Vor jeder neuen Fassung und vor jeder Wiederherstellung
gehört eine geprüfte Vollsicherung. Dafür liegen
deploy/registry/backup.sh,
verify-backup.sh und restore.sh
bereit.
podman compose down behält die Daten.
down --volumes löscht sie. Nutzen
Sie das nur nach geprüfter Sicherung.
- Verwenden Sie nur eine benannte, unveränderliche Fassung.
latest ist kein freigegebener Stand.
Die Administration fragt sofort nach Benutzer und Kennwort
Das ist die Abfrage des Browsers für HTTP Basic Auth. Benutzername und Kennwort stehen in der Datei mit dem technischen Admin-Kennwort. Sie sind nicht Ihr Funktionskonto. Manche eingebauten Browser zeigen die Abfrage nicht zuverlässig; nehmen Sie einen normalen Browser.
Die Anmeldung geht nicht
Prüfen Sie Name, Kürzel, Funktion und Kennwort. Alle vier müssen zum Konto passen. Ist das Konto gesperrt oder wurde Ihre Sitzung beendet, hilft nur die Administration. Legen Sie kein zweites Konto mit demselben Kürzel an.
Das neue Kennwort wird abgewiesen
Lesen Sie die angezeigte Richtlinie ganz. Mindestlänge und die verlangten Zeichenarten müssen gleichzeitig erfüllt sein. Beide Eingaben müssen genau übereinstimmen.
Ich kann nichts eintragen
Prüfen Sie der Reihe nach: Sind Sie angemeldet? Ist ein Einsatz aktiv und offen? Steht der Name der Führungsstelle? Ist Ihr Konto entsperrt? In „Streng“ muss Ihre Besetzung angenommen und ausgewählt sein. In „Locker“ braucht Ihr Konto die passende Funktion.
Ein Ausgang kommt nicht beim Fernmelder an
Er muss zuerst durch Si, dann durch den LdF. Der LdF braucht einen gültigen Weg aus dem freigegebenen Fernmeldeplan. Wurde die Nachricht zurückgegeben, steht der Grund im Vordruck; sie muss in der zuständigen Stufe bearbeitet werden.
Eine Datei lässt sich nicht hochladen
Prüfen Sie die Grenze am Dateifeld, die Endung und den tatsächlichen Inhalt. Eine nur umbenannte Datei wird abgewiesen.
Eine E-Mail wird abgewiesen
Speichern Sie die Mail als .eml. Das Format .msg aus Outlook liest eStab nicht. Endung, erkannter Typ, Aufbau und die Grenze von 20 MiB müssen zusammen passen.
Der PDF-Export bricht ab
Eine beschädigte, verschlüsselte oder zu große Anlage bricht den Export bewusst ab. Prüfen Sie das Format, die einzelne Datei und die Summe von 50 MiB.
Bei technischen Fehlern sehen Sie zuerst in den
Systemstatus. Danach
helfen podman compose ps und
podman compose logs --tail=100 db migrate admin-auth-init app.
Kopieren Sie keine Kennwörter und keine Einsatzdaten in eine
öffentliche Fehlermeldung.
- Streng
- Betriebsart eines Einsatzes. Funktion und Rechte kommen aus einer angenommenen und ausgewählten Besetzung der aktiven Dienstschicht.
- Locker
- Betriebsart eines Einsatzes ohne Dienstschicht. Es gelten die feste Kontofunktion und vergebene Zusatzfunktionen.
- Zusatzfunktion
- Eine Funktion, die die Administration einem Konto zusätzlich gibt. Sie wirkt nur in Einsätzen der Betriebsart „Locker“.
- Zugangsschicht
- Eine Gruppe von Konten in „Locker“, mit der sich Zugänge gemeinsam ein- und ausschalten lassen. Sie gibt keine fachlichen Rechte.
- Si
- Sichter. Prüft Ausgänge formal, bewertet Eingänge und legt die Empfänger fest.
- LdF
- Leitung der Fernmeldebetriebsstelle. Wählt Wege, führt das Technische Betriebsbuch und erteilt Melderaufträge.
- Fernmelder
- Nimmt Nachrichten auf und befördert sie tatsächlich.
- Gegenstelle
- Die andere Seite einer Verbindung. Im Fernmeldeplan hängt sie an einem unserer Kommunikationsmittel.
- Nebenstelle
- Ein Anschluss innerhalb der eigenen Führungsstelle.
- Nachweisung
- Der Nachweis über Aufnahme und tatsächliche Beförderung. Die Nummern stammen aus dem Technischen Betriebsbuch.
- Taktische Zeit
- Je nach Feld eine Uhrzeit oder Datum mit Uhrzeit. Die Form steht am Feld.
- Rotkopie
- Die Durchschrift, die immer an S2 geht.
- Blaue Durchschrift
- Die Durchschrift für den benannten Bearbeiter.
Was die Nachweise leisten
eStab verkettet seine Einträge und bildet Prüfsummen. Damit
lässt sich zeigen, dass nachträglich nichts verändert wurde.
Das ist keine digitale Signatur und ersetzt keine
vorgeschriebene Freigabe.